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Doppellesung und Gespräch So. 2.10.22

Johanna Dombois und Gundula Schiffer

Zwischen dem Wasser und dem Wein fließen die Wörter

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Sommerfest!

Am 27. August feiern wir unser erstes großes Sommerfest im Hof. Kommt vorbei zu Essen, Trinken, Kennenlernen und verschiedenen Workshops. Es gibt Musik, Kinderspaß und die ultimative Petra-Tombola!

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Neu: Internationales Café

Ab dem 4. August findet jeden Donnerstag von 15-17 Uhr ein Café im Petershof statt für Frauen, Mütter, Mädchen und FLINTA*. Wir wollen einander kennenlernen und uns gegenseitig unterstützen bei Fragen zum Aufenthalt, Arbeistrecht, Sozialleistungen und Diskriminierungserfahrungen. Mit dabei sind eine Juristin und eine Sozialarbeiterin.

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Wir sind gemeinnützig!

Wie ihr vielleicht wisst, werden wir als Genossenschaft Machbarschaft Köln eG den Petershof ökologisch sanieren, um bezahlbaren Mietraum für Kunst, Kultur, Handwerk, eine Kita und gemeinschaftliches Wohnen zu schaffen.

Nun gibt es aber auch den Machbarschaft Petershof e.V.: Einen gemeinnützigen Verein – das heißt, wir können Spendenbescheinigungen ausstellen. Als Verein öffnen wir die Tore des Hofs schon jetzt für zahlreiche Aktionen und Initiativen. Mehr zum Verein und zu Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen, erfahrt ihr hier.

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Freitags Abends in den Petershof

Ab sofort laden wir jeden Freitag Abend von 17-19 Uhr in den Petershof ein:

  • Weil es kaum was Schöneres als Sommerabende im Petershof gibt,
  • weil wir euch den Hof zeigen und eure Meinungen hören wollen,
  • weil wir euch kennenlernen und teilhaben lassen wollen.

Kommt vorbei und bringt eure Friends mit! Wir stellen Getränke kalt und es gibt Spielsachen für Kinder.

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Müngersdorf braucht eine Quartiersgarage!


Fehlende Stellplätze für Autos, aber auch für Fahrräder und Lastenräder, sind ein großes und heftig diskutiertes Problem in Köln-Müngersdorf. Mit ihrem Konzept für eine neue Nutzung des alten Petershofs als einem soziokulturellen Zentrum mit Mehrgenerationen-Wohnen wollen wir zeigen, dass wir die Verkehrswende schaffen können. Der Petershof soll autofrei bleiben und zu einem Vorbild für andere Formen der Mobilität werden.

Daher unterstützen wir die Forderung der Bezirksvertretung Lindenthal, die große Tiefgarage mit etwa 200 Stellplätzen unter dem ehemals von Unitymedia genutzten Gebäude Aachener Straße 744-750 zum Teil als eine städtische Quartiersgarage zu nutzen. Zurzeit wird das von der Stadt angemietete Bürogebäude mit Hochdruck zum Schulgebäude eines Gymnasiums umgebaut, das schon zum Schuljahr 2022/2023 mit drei fünften Klassen starten soll.

Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen treffen wir uns am Freitag, 29.4.2022, ab 16 Uhr auf dem Petershof, um dann um 17 Uhr gemeinsam zum Treffpunkt der critical mass am Rudolfplatz zu radeln. Die Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp wird zu den Anwesenden sprechen.

Unsere Pressemitteilung könnt ihr hier herunterladen:

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Wir sind Genossenschaft!
(und im Hof tut sich einiges…)

Am Montag, den 11. April haben wir uns zur Gründungsversammlung unserer Genossenschaft Machbarschaft Köln eG im Petershof getroffen! Nun sind wir eine Genossenschaft in Gründung und entsprechend organisiert mit Mitgliedern, einem Vorstand, einem Aufsichtsrat und einem klaren Ziel: aus dem Petershof einen offenen Ort des solidarischen Zusammenkommens zu machen, ein Beispiel klimaschonenden Lebens in der Stadt und im alten Baubestand. Unsere basisdemokratische Struktur behalten wir bei und arbeiten weiter in Arbeitsgruppen und Beiräten an der Verwirklichung unseres Projektes. In den nächsten Monaten wird ein genossenschaftlicher Prüfverband unsere Finanzplanung eingehend prüfen, bevor wir die Machbarschaft Köln eG dann offiziell ins Genossenschaftsregister eintragen können.

Ab jetzt suchen wir Menschen, die das Projekt als solidarische Genoss*innen unterstützen möchten!

Alle Infos dazu haben wir hier für euch zusammengestellt. Wenn ihr Interesse habt, schreibt uns eine kurze Mail oder nutzt das Kontaktformular, dann schicken wir euch die entsprechenden Unterlagen. Ab Mai organisieren wir außerdem jeden ersten Dienstag im Monat abends eine Online-Infoveranstaltung zum Thema “Wie werde ich Solidargenoss:in?”. Meldet euch gerne an, wir freuen uns euch zu treffen!

Auf dem Hof gibt es handfeste Veränderungen

Seit wir an Karneval die Schlüssel bekommen haben, hat der Planungsprozess zügig Fahrt aufgenommen. Hier mal ein paar Einblicke für euch, mit was wir uns so beschäftigen:

Vermessen!?

Ende März haben wir einen Teil unseres Grundstücks vermessen lassen, denn: “Gemäß dem Bauleitplan fällt eine Teilfläche aus dem Flurstück Nr. 723 zur Straße und ist unentgeltlich auf die Stadt Köln zurück zu übertragen.” Ok, machen wir. Die Stadt bekommt also ein Stückchen Grundstück von uns zurück.

Archäologische Spurensuche

Während des Interessenbekundungsverfahrens im letzten Jahr waren nicht alle Gebäudeteile zugänglich und gerade die verschiedenen Dachstühle konnten nicht eingehend begutachtet werden. Durch den jahrelangen Leerstand ist auch viel Wissen verloren gegangen, das für die neue Nutzung hilfreich gewesen wäre. Das sogenannte Herrenhaus steht seit dem Auszug der Kita im Jahr 2015, also seit sieben Jahren leer, die Wirtschaftsgebäude sogar schon seit 15 Jahren. In dieser Zeit sind Mitarbeiter:innen der Stadt in Rente gegangen und Zuständigkeiten bei der Stadt wechselten. Durch hartnäckiges Nachfragen bei den verschiedenen Ämtern und durch die Hilfe von Mitarbeiter:innen des Grünflächenamts konnten wir einiges in Erfahrung bringen, aber wir befinden uns immer noch auf einer Entdeckungsreise.

Entrümpeln und Begutachten

Um die Bausubstanz und den Zustand der Böden und der Dachstühle eingehender begutachten zu können, müssen wir zunächst viel Müll aus den Gebäuden schaffen, in Absprache mit dem Denkmalschutz Wandvertäfelungen entfernen und Putz abschlagen. Damit haben wir jetzt in Eigenleistung und mit der Unterstützung unserer tollen Freund:innen begonnen und stoßen dabei immer wieder auf neue Details (wie z.B. die Nutzung des Kellers unter dem Kutscherhaus durch die Hitlerjugend als Luftschutzraum – doch dazu später ausführlicher). Mitte März sind unsere Architekt:innen mit allen wichtigen Fachplanungen durch die Gebäude gegangen, damit sie uns Angebote erstellen können: Statik, Brandschutz, Bauphysik, HLS (Heizung, Lüftung, Sanitär), Elektroinstallation usw. Besonders wichtig ist das Gutachten über Schadstoffe und Altlasten. Damit wir beim Entrümpeln gefahrlos in den Räumen arbeiten können, müssen wir wissen, ob und wo z.B. Asbest verbaut ist. Daher haben wir Anfang April das Geotechnische Büro Dr. Leischner aus Bonn beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Sie wollen im Laufe des Aprils die nötigen Proben nehmen und schon im Mai sollen dann die Ergebnisse vorliegen.

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Wir haben die Schlüssel!

Am Weiberdonnerstag wurden uns vom Liegenschaftsamt der Stadt Köln die Schlüssel überreicht – für uns ein Höhepunkt, auf den wir lange hingearbeitet haben. Gleichzeitig war der Tag überschattet von den Nachrichten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Wir haben uns in dem Moment zerrissen gefühlt zwischen der Freude über die Hoföffnung und dem Entsetzen über den Krieg. Unsere Solidarität gilt allen Menschen auf der Flucht, denen die ihnen helfen, sowie allen, die sich in Russland selbst mutig dem Verhalten Putins entgegenstellen.

Im Video bekommt ihr einen Eindruck von der Schlüsselübergabe, seht selbst!

© Anke Bruns
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Solidarität mit Kölner Wohnprojekt!

In der Nacht des Jahreswechsels 2021/2022 wurde das Haus des Kölner Mietshäusersyndikatsprojekts in der Lessingstraße in Ehrenfeld mit Nazi-Symbolen beschmiert. Wir sind gemeinsam mit den Bewohnenden der Lessingstraße wütend und bestürzt über diesen Angriff, der uns zeigt, wie real die Bedrohung linker solidarischer Projekte durch rechte Gruppen ist.

Wir stehen hinter der DreiLessiDrei, sowie hinter allen die von rechter Gewalt betroffen sind oder sich ihr entgegenstellen.

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Wir sind im Fernsehen!

Der WDR hat heute über unser Projekt berichtet und zu diesem Anlass durften wir nun ein erstes Mal die Tore des Petershofs öffnen.