Support Your Local Vierkanthof

Wir freuen uns, dass du unser Vorhaben unterstützen willst!

Damit investierst du in die sozialen Strukturen vor Ort und stellst dich gemeinsam mit uns der Immobilienspekulation in Köln entgegen. Gemeinsam sichern wir nachhaltig über 3.000 qm² bezahlbaren Mietraum für gemeinschaftliches Leben, Kunst, Kultur, Kita und Mehr, den wir ökologisch sanieren und für das Veedel öffnen werden.

Für die Finanzierung der Erbpacht des Petershof und die Sanierung der Gebäude schätzen unsere Architekt*innen und Finanzplaner*innen die Kosten auf 12,8 Millionen Euro. Die Finanzierung stemmen wir durch Genossenschaftsanteile und Direktkredite, Bankdarlehen und Fördermittel sowie einen externen Kitaträger. Hier kommst Du als Solidargenoss*in und/oder Direktkreditgeber*in ins Spiel. Indem du Anteile kaufst und/oder uns Darlehen gibst, können wir als Genossenschaft gegenüber der Bank Eigenkapital nachweisen. Um das Projekt zu realisieren, schätzen wir unseren Bedarf an Eigenkapital aktuell auf ca. 2,5 Millionen.

+++ NEU: KOMM ZU UNSEREN MONATLICHEN INFO-VERANSTALTUNGEN +++

Ab dem 3. Mai bieten wir jeden ersten Dienstag im Monat eine Online-Infoveranstaltung an. Dort informieren wir dich persönlich über die Unterstützungsmöglichkeiten und du kannst alle deine Fragen stellen.

Melde dich einfach an, dann schicken wir dir zwei Tage vorher den Zoom-Link. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!

Investierende Mitgliedschaft

Du wirst Teil unserer Genossenschaft und legst dein Geld sinnvoll und ökologisch nachhaltig an.

Direktkredite

Sogenannte Nachrangdarlehen helfen uns bei der Finanzierung der Sanierung und des Umbaus. Sie ermöglichen langfristig günstigen Mietraum und damit ein Projekt für Alle.

Anderweitige Unterstützung

Es gibt noch etwa 50933 Möglichkeiten, das Projekt auch anderweitig zu unterstützen (wir haben gezählt).

Du weißt schon Bescheid? Wir freuen uns von dir zu hören!

Wie funktioniert das Finanzierungsmodell?

Die Finanzierung unseres Vorhabens gründet sich im Wesentlichen auf drei Säulen:

  1. Eigenkapital: Genossenschaftsanteile von ordentlichen und investierenden Genoss*innen (Solidargenoss*innen) sowie Direktkredite von Solidargenoss*innen
  2. Bankdarlehen
  3. Öffentliche und private Fördermittel und Spenden

Unsere Finanzplanung wird in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen externen Berater*innen erstellt und durch einen Genossenschaftsprüfverband geprüft. Unsere Kalkulation basiert auf der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Wohn- und Quartiersprojektes. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten werden stabile Mieteinnahmen aus dem Wohn- und Gewerbebereich des Petershofs sowie aus der Kindertagesstätte unserem Denkmal der Zukunft die verlässliche Bedienung der Kredite erlauben. Die Genoss*innen und Unterstützer*innen des Petershofs tragen das Projekt gemeinsam und solidarisch. In dem Projekt steckt nicht nur unser Eigenkapital, sondern vor allem auch viel Herzblut und eigene Arbeit.

Über unseren Newsletter und unsere Homepage informieren wir regelmässig über den Fortschritt der Arbeiten und unsere Aktivitäten. Als aktive Projektgruppe sind wir jederzeit ansprechbar und garantieren Transparenz im Umgang mit der uns gewährten finanziellen Unterstützung.

Investierende Mitgliedschaft/ Solidargenoss*innen

Was ist das?

Für die Sanierung und den Umbau des Petershofes gründen wir derzeit eine Genossenschaft. Solidargenoss*innen sind Mitglieder in unserer Genossenschaft, die Genossenschaftsanteile kaufen. Dafür musst du mindestens einen Genossenschaftsanteil in Höhe von 250 Euro kaufen und höchstens 400 Anteile, was 100.000 Euro entspricht. Die Anteile werden bei Austritt aus der Genossenschaft zurückgezahlt. Während der Mitgliedschaft erhältst du mindestens 0,5 % Zinsen. Allerdings können die Zinsen erst dann gezahlt werden, wenn die Genossenschaft Überschüsse erwirtschaftet. Es besteht auch die Möglichkeit, auf die Zinszahlungen zu verzichten oder sie erst nach fünf Jahren beginnen zu lassen. Deine Anteile kannst du mit einer Kündigungsfrist von zwei Jahren kündigen. Bei kleineren Beträgen muss diese Frist in der Regel aber nicht abgewartet werden, weil du deine Anteile an neue Mitglieder der Genossenschaft verkaufen kannst.

Du bringst damit dem Projekt finanzielle Sicherheit und langfristige Planbarkeit. Du wirst über den Fortschritt der Sanierung regelmäßig informiert und zu all unseren Veranstaltungen und Aktivitäten eingeladen. Mit einer investierenden Mitgliedschaft ist kein Stimmrecht in der Genossenschaft und kein Anspruch auf eine Wohnung oder Raumnutzung im Petershof verbunden.

Wie funktioniert das konkret?

Du schreibst uns eine Email und wir schicken dir die entsprechenden Formulare. So erwirbst du direkt nach Gründung der Genossenschaft einen oder mehrere Genossenschaftsanteile. Wir vereinbaren, wann du uns das Geld für die Anteile überweist. Du kannst die Anteile durch Kündigung oder durch einen Austritt aus der Genossenschaft zurückbekommen.

Was passiert, wenn die Genossenschaft zahlungsunfähig wird?

Sollte die Genossenschaft wider Erwarten zahlungsunfähig werden, haften die Mitglieder mit ihren Genossenschaftsanteilen. Darüber hinaus tragen sie keine weitere Verantwortung und müssen nicht mit weiteren Forderungen rechnen. Ein Insolvenzplan kann die Auflösung verhindern.

Gesichert ist dein Geld durch die Genossenschaft als Gesellschaftsform, die in der Finanz­wirtschaft generell ein gutes Renommee hat und eine sehr niedrige Insolvenzwahr­scheinlich­keit aufweist. Laut einer Analyse der Gesellschaft Creditreform lag der Anteil von Genossen­schaften am Insolvenz­geschehen in Deutschland 2020 und 2021 bei jeweils 0,1 Prozent. Eine Prüfgesellschaft prüft jedes Jahr, ob wir alle Gelder ordnungsgemäß verwalten. Es gibt einen Aufsichtsrat, der laufend die geschäftlichen Tätigkeiten des Vorstands prüft. Einmal im Jahr findet die Generalversammlung statt, zu der alle Genossenschaftsmitglieder eingeladen sind und wo der Geschäftsbericht sowie der Finanzplan vorgestellt werden.

Direktkredite

Was ist das?

Falls du dich auf einen festen Zinssatz verlassen möchtest oder mehr als 100.000 Euro anlegen willst, kannst du Geld in Form eines Direktkredits bei uns investieren. Als Direktkreditgeber*in kannst du sicher sein, dass dein Geld nicht profitorientiert, sondern sozial und ökologisch nachhaltig angelegt wird.

Direktkredite sind Nachrangdarlehen, die uns als Hausprojekt von Genoss*innen geliehen werden. Sie bieten Freund*innen, Bekannten und Unterstützer*innen die Möglichkeit einer sinnvollen Geldanlage. Da wir nur von Genoss*innen Direktkredite entgegennehmen können, müsstest du zunächst Solidargenoss*in werden, bevor du einen Direktkreditvertrag mit uns abschließen kannst. Wir informieren dich regelmässig über den Forschritt unseres Projektes. Ein Direktkredit steht in keinem Zusammenhang zu einem Wohn- oder Nutzungsrecht im Petershof.

Nach derzeitiger Planung können wir auch für die Direktkredite Zinsen bis zu den in der Tabelle genannten Maximalwerten anbieten.

Wie funktioniert das konkret?

Uns einen Direktkredit zu geben ist ab 500 Euro möglich. Anders als reguläre Bankdarlehen werden Direktkredite nicht monatlich getilgt, sondern längerfristig im Petershof »geparkt«. Die Direktkredite können befristet oder unbefristet, verzinst oder unverzinst gegeben werden. Sie werden auf Wunsch nach Ablauf der Bindungsfrist zurückgezahlt oder sie laufen weiter und sind dann je nach Höhe mit einer Kündigungsfrist von 6-18 Monaten rückzahlbar. Besonders freuen wir uns über zinslose Kredite, denn je geringer der Zinssatz ausfällt, desto bezahlbarer wird die Miete im Petershof für Wohnraum und Gewerbe. Die genauen Konditionen für den Kredit vereinbaren wir gemeinsam mit dir und setzen sie vertraglich fest. So stellen wir sicher, dass sie für beide Seiten stimmig sind.

Wie sicher sind Direktkredite als Anlageform?

Laut Gesetz handelt es sich bei den Direktkrediten um sogenannte Nachrangdarlehen. Das heißt: Sollte es zu einem finanziellen Engpass in unserer Genossenschaft kommen und die Gefahr bestehen, dass das Projekt zahlungsunfähig wird, dürfen Direktkredite nicht sofort zurückgezahlt werden. Außerdem müssen im Falle einer Insolvenz zuerst die Bankkredite und erst danach die Direktkredite ausgezahlt werden.

Nochmal kurz und knapp – was ist der Unterschied zwischen investierender Mitgliedschaft und Direktkrediten?

  • Für den genossenschaftlichen Prüfverband ist es wichtig, dass Direktkredite nur von (Solidar-)Genoss*innen kommen. Daher wäre es toll, wenn du dir vorstellen kannst, Solidargenoss*in zu werden, indem du einen Anteil i.H.v. 250 Euro kaufst.
  • Wenn du uns dein Geld als Direktkredit für 10 Jahre anvertrauen willst, hilfst du uns sehr, weil diese Direktkredite von den Banken als eigenkapitalähnliche Basis akzeptiert werden. Im Gegenzug möchten wir dir höhere Zinssätze anbieten.
  • Wenn du dich nicht für 10 Jahre binden willst, ist es für uns günstiger, wenn du Genossenschaftsanteile erwirbst. Aber natürlich freuen wir uns auch dann über eure Unterstützung, wenn diese Option für dich nicht in Frage kommt.
  • Je geringer der Zinssatz ausfällt, desto bezahlbarer wird die Miete im Petershof für Wohnraum, Kunst, Kultur und Gewerbe. Es gibt auch die Möglichkeit vorläufig auf die Zinsen zu verzichten, solange der Petershof noch nicht fertig saniert ist. Wir gehen aktuell davon aus, dass das Projekt im Petershof in drei bis fünf Jahren seinen Betrieb aufnehmen kann.
  • Gerne kannst du deine Unterstützung auch verteilen auf Genossenschaftsanteile und Direktkredite, um eine langfristig rentable Anlage einerseits und eine kurzfristig verfügbare andererseits zu haben.
  • Unseren Infoflyer, die Satzung und Beitrittsformulare findest du hier: https://www.petershof.org/download-der-unterlagen/

Weitere Möglichkeiten

Direktkredit oder Genoss*in werden – für dich ist da gerade nichts dabei, du könntest dir aber vorstellen uns unverbindlich einmalig zu unterstützen möchtest auf dem Petershof mit anpacken oder hast noch andere Ideen?
Melde dich gerne bei uns oder komm zu unseren monatlichen Info-Veranstaltungen.

Ich bin dabei! Wie geht es jetzt weiter?

Toll! Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du nutzt unser Kontaktformular, um uns zu informieren. Alternativ kannst du uns eine E-Mail schreiben (unterstuetzen@petershof.org). Wir treten sobald wie möglich persönlich mit dir in Kontakt und klären alle weiteren Fragen gerne im gemeinsamen Gespräch. Selbstverständlich gehen wir vertraulich mit deiner Kontaktaufnahme um.

(optional hier unser PGP Public-Key)

Du kennst Menschen, die sich für das Projekt interessieren könnten?

Du hast Freund*innen, die die Machbarschaft Petershof eventuell unterstützen möchten? Hilf mit, indem du anderen von unserem Projekt erzählst. Eine Textvorlage sowie unsere Postkarte findest du hier: